Ein Synthesizer aus Elektronenröhren

Ich habe mal einen Röhrensynthesizer halbfertig gebaut, danach ist mir mangels Fachwissen irgendwie die Lust daran vergangen. Diese Idee ist nicht von mir, sie stammt von Eric Barbour, der diese Röhrensynthesizer kommerziell anbietet. Dennoch hat er Schaltpläne veröffentlicht, die es auch mir ermöglichten, mich an ein solches Projekt zu wagen.

Elektronenröhren waren von ~1900 an das Schaltglied und der Verstärker schlechthin, erst nach dem 2. Weltkrieg wurden sie durch Transistoren und Chips abgelöst. Nur wenige Leute benutzen Röhren überhaupt noch, da gibt es eigentlich nur die Gruppe der Gitarristen, die noch auf Röhrenverstärker schwört, und ausserdem die Riege einiger Hifi-Freaks. Insofern kann man hier durchaus von einem besonderen Projekt reden... Natürlich hat es seinen Grund, daß Röhren weitgehend verdrängt wurden. Während ein Transistor winzig klein ist, mit dem bloßen Auge schwer zu erkennen, hat eine Röhre im Gegensatz dazu große Ausmaße. Ausserdem sind Röhren teuer in der Herstellung, benötigen eine Glühfadenheizung (!!!) und Hochspannung, was sie beispielsweise für Batteriebetrieb fast total disqualifiziert.

Ein paar weitere Information zu meinem Röhren-Synthesizer sowie ein von mir angefertigtes Demo-lied ist unter folgendem Link verfübar:

http://www.kilian-leonhardt.de/tubesynth


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