Jugend Forscht ist eine sehr schöne Sache, vorrausgesetzt, man hat die richtigen Ideen. Hier seht ihr eine kleine Zusammenfassung meiner ehemaligen Arbeiten:

1. Arbeit: „Computerunterstützte Blattbestimmung“
Diese Arbeit habe ich mit einem Klassenkameraden, Christian, zusammen gemacht. Jeder entwickelte für die eigene Computerplattform (bei Christian PC, bei mir Schneider CPC) ein Programm, das ständig Fragen zu Blättern des gesuchten Baumes stellt, und dann durch die Antworten das Blatt bestimmt. Mein Programm kann, falls Fachbegriffe unklar sind, diese an einer Grafik erläutern. Die Arbeit erreichte auf Regionalebene den 3. Platz im Fachbereich Biologie.

2. Arbeit: „Computerunterstützte Morseerkennung“
Du kennst das bestimmt, man stellt am Radio die Kurzwelle ein, und man stolpert ständig über Morsesignale. Und als neugieriger Mensch stellt man sich natürlich die Frage: Was sagen die da? Wenn man das wissen will hat man eigentlich nur eine Möglichkeit: Morsen lernen. Da das aber eine sehr langwierige Sache werden kann (soviel waren mir die Morse-Gespräche dann doch nicht wert) bin ich auf die Idee gekommen, dieses Problem mit dem Computer zu lösen. Zur Überprüfung der Funktion meiner Arbeit habe ich erstmal den Schneider CPC so programmiert, daß er Texte in Morsesignale umwandelt und diese dann über den Audio-Ausgang ausgibt. Dann habe ich ein Inteface gebaut, das die Töne als solche erkennt, und sie als Digital-Signal(Ton an/ Ton aus) über die serielle Schnittstelle dem Computer (486er) zur Verfügung stellt. Dort habe ich dann ein Programm geschrieben, das sich automatisch an die Morsegeschwindigkeit anpasst, und den Code entschlüsselt. Dieses funktionierte auch, obwohl ich mein ursprüngliches Ziel, nämlich die Morsegespräche auf der Kurzwelle mitzulesen, aufgrund der großen Rauschanteile im Radio nicht erreicht habe. Die Arbeit gewann im Fachbereich Informatik den Wettbewerb in der Regionalebene. Auf der Landesebene in Ingelheim erreichte ich den 2. Platz und bekam einen Sonderpreis.

3. Arbeit: „Bau eines Relaiscomputers“
Als Facharbeit in der Oberstufe baute ich einen Relaiscomputer aus über 1500 Relais. Diese Arbeit reichte ich auch bei Jugend-Forscht ein, und gewann auf Regionalebene den 1. Platz, auf Landesebene den 2. Platz mit einem Sonderpreis. Das Ungetüm lässt sich auf der extra eingerichteten (und übrigens sehr gut besuchten) Relaiscomputer-Seite ansehen und anhören. Außerdem gibt es dort zahlreiche Informationen zu der Maschine, quasi alles, was man darüber wissen kan :) Die Adresse: www.relaiscomputer.de.

Auch nach der Schule wird natürlich weitergeforscht. Ständige Basteleien meinerseits werden wohl noch einiges brauchbares und unbrauchbares hervorbringen. Jugend-Forscht ist zwar nach der Schule tabu, aber das ist natürlich kein Grund aufzuhören.


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